Mit Hund am Strand und andere Merkwürdigkeiten // Neuseeland Tag 3

 In Neuseeland, Tagebuch

Eigentlich bin ich ganz einfach glücklich zu machen. Zwanzig bis fünfundzwanzig Grad und ein bisschen Sonne sind eine gute Voraussetzung. Dann noch am Meer sein, gerne in tropisch-türkis, das reicht dann eigentlich schon. Und ein Picknick mit knusprigem Ciabatta und kräftigem Cheddar macht dann alles perfekt. Ein Schluck Rotwein wäre auch nicht schlecht gewesen, aber ansonsten…

Heute sind wir etwas später aufgestanden und haben ein bisschen länger schlafen gegen die Müdigkeit nach der Reise. Dann mussten wir unsere Rucksäcke aus- und das Auto neu einpacken, was nochmal etwas gedauert hat. Von Methven fuhren wir dann durch flaches Farmland, an vielen Rindern, Kälbchen, Milchkühen und Schafen vorbei Richtung Küste. Charakteristisch für diese Farm-Regionen sind hier die hohen Hecken oder vielmehr Baumreihen, die die Felder begrenzen und gegen Wind schützen.

Erst am späten Mittag waren wir dann in Timaru angekommen, einem netten und gar nicht mal so unlebendigen Kleinstädtchen an der Küste. Die Haupt- und Einkaufsstraße entlang spazierten wir (ich in Jandals, schon fast Neuseeländerin!) Richtung Rosengarten und Badebucht des Örtchens. Und hier begrüßte ich dann den Pazifik wieder mit einem Fußbad – verabschiedet hatte ich mich ja erst im Oktober auf Vancouver Island. Auf Treibholz am Sandstrand machten wir es uns in der Sonne bequem, 20 Grad und Wind, wirklich leckeres Ciabatta, Käse, Glück.

Mit Hund am Strand und andere Merkwürdigkeiten // Neuseeland Tag 3

Unser adoptierter Hund

Von Timaru ging es dann durch Oamaru an der Küste entlang nach Kakanui, wo unsere dritte Übernachtungsstätte ist. Es nennt sich ‚Cottage‘, ist aber ein halbes Häuschen, zwei Terrassen und Wintergarten mit Meerblick inklusive. Und sozusagen inklusive ist auch der Familienhund, eine 10-jährige Dame, die extrem anhänglich und menschenfreundlich ist. Sie hat uns gleich im Garten stürmisch begrüßt, wollte dringend gestreichelt und geknuddelt werden und wich uns dann nicht mehr von der Seite. In Haus und Cottage darf sie offenbar nicht rein, weshalb sie auf dem Fußabstreifer auf uns wartete.

Und als ich dann zu Fuß zum Strand wollte (Marc musste noch was arbeiten), folgte sie mir den ganzen Weg, als wäre sie mein Hund! Nicht ganz unanstrengend, denn sie ist ganz offensichtlich ausgesprochen lieb und gut erzogen, aber wenn man nicht einmal ihren Namen weiß, kann man sie schlecht rufen etc. Es ist aber alles gut gegangen, sie hüpfte am wunderhübschen Strand kurz bis zum Bauch ins Wasser und lief ganz brav wieder mit mir zurück nach Hause.

Tagebuchprotokoll vom 8. Januar 2018
Wanderungen: ca. 4 Km – Stadt- und Strandspaziergang in Timaru
Gefahrene Distanz: 212 Km
Unterkunft: Cottage, Kakanui
Lese-Tipps
3 Kommentare
  • Kaya
    Becky
    Antworten

    Das musst du mir nochmal erklären. Wohnen in dem Cottage auch regulär Leute und sie vermieten einzelne Zimmer, oder hattet ihr das für euch? Und wenn letzteres zutrifft: Wer kümmert sich um den Hund? 😊

    • Kaya
      Kaya
      Antworten

      Das Cottage war quasi an das Haupthaus, in dem die Vermieter wohnen, drangebaut. Und der Hund lebt vor allem im Garten, den Cottage und Haus teilen.

  • Kaya
    Becky
    Antworten

    Ahhhh, jetzt hab ich’s verstanden :)
    Der Hund sieht ürigens sehr knuffig aus. <3

Kommentieren

Kontakt

Wenn wir nicht hier sind, dann sind wir auf dem Sonnendeck. Oder am Strand. Auf nette Anfragen per Mail reagieren das Beutelthierchen und sein Team aber schnellstmöglich.

Mit dem roten Flitzerchen von Christchurch in die Rakaia Gorge // Neuseeland Tag 2Von Stränden, Robben und Muscheln zwischen Oamaru und Dunedin // Neuseeland Tag 4