Von Stränden, Robben und Muscheln zwischen Oamaru und Dunedin // Neuseeland Tag 4

 In Neuseeland, Tagebuch

Ein Neuseeland-Tag wie aus dem Bilderbuch: angenehme 19 Grad bei Sonne und Wolken, viel Meer, viele Strände und eine ganze Menge Tiere. Den ersten Strand besuchten wir gleich vor der Haustür, direkt in Kakanui, diesmal ohne den Hund. Von dort fuhren wir dann nicht die Hauptstraße Richtung Moeraki, sondern die Küste entlang. Schnell ging das nicht, denn die Strecke ist wirklich schön und immer wieder gibt es Haltemöglichkeiten an kleinen Buchten oder oberhalb von Stränden, die wir auch nutzten.

Beim zweiten oder dritten, völlig verlassenen Strand erspähten wir dann von oben eine im Sand dösende Pelzrobbe. Diese Biesterchen fanden wir schon bei unserem ersten Besuch hier sehr niedlich. Also mussten wir an den Strand heruntersteigen und näherten uns dem Tier vorsichtig (nicht zu nah ran und nicht zwischen Robbe und Wasser, versteht sich). Auf dem Weg fand ich noch 5-6 wirklich schöne, funkelnde und intakte Paua-Muscheln. Ein echter Glücksfund an diesem einsamen Strand, sonst werden die nämlich für 18$ das Stück verkauft.

Dann ging es aber weiter zum Moeraki Beach mit den kugelrunden Moeraki-Boulders. Auch beim zweiten Mal fanden wir die am Strand verteilten Steinkugeln wieder einen spannenden Anblick. Und schon wieder Gelegenheit, um ein Fußbad im Meer zu nehmen und mit bloßen Füßen am Strand herumzuspazieren! Am nächsten Strand nach Moeraki machten wir dann Picknick, umringt von 10 bis 20 Möwen, die auf Beute hofften. Sonst war mal wieder so gut wie kein Mensch in der Nähe.

Am Shag Point lachten wir dann über die einzelne Robbe, über die wir uns zuvor schon gefreut hatten. Hier gibt es zwei Beobachtungspunkte, von denen man die mit Robben nur so übersäten Felsen überblickt. Kleine und große, faul dösende, tief schlafende, auf ihren Flossen herumhopsende, rangelnde, spielende, auf- und abtauchende Robben, alles da. Wir konnten uns kaum Losreißen von der Beobachtung der putzigen Tierchen. Das einzige, was einen stören könnte, ist der Fischgeruch…

Nachdem uns vor sieben Jahren die Stadt Dunedin nicht vom Hocker gerissen hatte, besuchten wir diesmal statt der Innenstadt den botanischen Garten. In Neuseeland ist das meist eine gute Wahl: die botanischen Gärten kosten nichts, sind top gepflegt, groß, interessant und haben meist einen beeindruckenden Rosengarten. So auch in Dunedin, wo es einen wirklich großen Rosengarten gibt (leider ist schon Ende der Saison) und einige Volieren mit Vögeln, vor allem aus Neuseeland und Australien. Mit diesem Ausflug waren wir hochzufrieden.

Nachdem wir kurz in einem New World eingekauft hatten (letztes Mal unser Favorit unter den Supermärkten), fuhren wir auf einer kurvigen, aber höchst aussichtsreichen Straße über die Otago Peninsula. Marc hat uns am oberen Rand von Portobello mal wieder eine wunderschöne Unterkunft gemietet, mit Blick über Hügel und Bucht.

Tagebuchprotokoll vom 9. Januar 2018
Gefahrene Distanz: 134 Km
Unterkunft: Cottage, Portobello / Otago Peninsula
Lese-Tipps
4 Kommentare
  • Kaya
    Papa
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    Die Pelzrobben wirken ja ganz lustig. Sind sie wirklich so harmlos, wie sie ausschauen – oder warum schreibst du, dass man sich nicht zwischen Robbe und Meer aufhalten soll?

  • Kaya
    Kaya
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    Ganz harmlos sind sie nicht. Normalerweise fliehen sie vor Menschen, wenn sie sich aber bedroht fühlen und man ihnen den Fluchtweg Richtung Meer abschneidet, können sie schon beißen.

  • Kaya
    Karin | Green Conscience
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    Jaja, New World, ich erinnere mich. Ich fand das Einkaufen für den Alltag in Neuseeland spannend. Wir hatten eine Kühkschrankkiste, eine sehr große “Tupperdose”, da musste alles rein passen, was später in den Kühlschrank soll. In den Hotels durfte man sonst oft nichts in den Kühlschrank tun.

    • Kaya
      Kaya
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      Ja, wir finden das Einkaufen hier auch sehr spannend! Mit dem Kühlen haben wir meist Glück, da wir uns private Unterkünfte (AirBnB, echte B&Bs) oder kleine Apartments gebucht haben. Später haben wir dann einen Camper mit kleinem Kühlschrank.

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Kontakt

Wenn wir nicht hier sind, dann sind wir auf dem Sonnendeck. Oder am Strand. Auf nette Anfragen per Mail reagieren das Beutelthierchen und sein Team aber schnellstmöglich.

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