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egen Ende unserer Neuseelandreise (am 24.2.) haben sich zwei meiner Leidenschaften aufs Trefflichste verbunden: Essen und das Meer. An der Westküste, nördlich der verregneten Fjordlands und Gletscherregion, liegen die „Pancake-Rocks“ an der Tasman-Sea. Benannt sind die ins Meer ragenden Felsformationen so, weil sie riesigen Bergen aufeinandergestapelter Pfannkuchen ähneln. Zu unserer Überraschung sind an der Küste nicht nur etwa zwei solcher Felsen, sondern eine ganze Reihe, an denen entlang man auf einem Weg schlendern kann.

Pancake Rocks in Neuseeland

Zum Anbeißen, aber aus Stein: Die Pancake Rocks


Und an manchen Stellen befinden sich sogar sogenannte „Blowholes“, die sozusagen das Sahnehäubchen auf die Pfannkuchen setzen. In Form von durch Tunneln aus Felslöchern spritzender Gischt, versteht sich. Und da steht man dann eine Weile, fotografiert und wartet auf besonders machtvoll heranwallende Wellen, die in den Felsritzen hochsteigen und dann die Pancakes mit Salzwasser-Puderzucker überstäuben. Durchaus angenehmer Zeitvertreib! Insgesamt beeindruckender als gedacht, diese Pancake-Rocks.


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ass die Kühe und Schafe hier in Neuseeland einfach glücklicher und zufriedener wirken, hatte ich ja schon erwähnt. Sie fressen das saftige, extrem grüne neuseeländische Gras und haben riesige Weiden. Die Kühe haben glänzendes Fell, wirken muskulös, bewegen sich mehr als unsere Milchkühe und machen auch schon mal Freudensprünge.

Ab und zu sieht man auch Rehe (und/oder Hirsche?) eingezäunt auf Weiden, was ein einigermaßen seltsamer Anblick ist. Die Schäfchen sind mehr oder weniger geschoren, stehen auf die Hügel verteilt oder trinken an einem Bach und rennen putzig mit ihren Hintern wackelnd davon, wenn ein Auto vorbei fährt. Insgesamt geht es denen wahrscheinlich ganz gut.

Trotzdem büchsen ziemlich oft welche aus, sodass Marc Neuseeland schon das „Land der freilaufenden Nutztiere“ getauft hat. Wir hatten auf unseren Ausfahrten jedenfalls schon beinahe massenweise Kühe, Schafe, Hühner und auch mal ein Pferd (bei unserem Abstecher zum Ninety Mile Beach) direkt an der Straße stehen. Auch Kaninchen hoppeln da rum, die sind allerdings schon länger „ausgebrochen“ und vermehren sich nun fröhlich…


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Cricket in Rotorua

Eine gepflegte Cricket-Partie im Government Garden von Rotorua.

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otorua wird manchmal auch „Rotten-rua“ genannt, weil es dort etwas verrottet riecht. Schwefeldämpfe kommen allüberall, auch mitten im Stadtgebiet, aus der Erde. Die Kruste ist hier besonders dünn, Rotorua liegt auf der „Taupo Volcanic Zone“ und es dampft, brodelt, blubbert, sprudelt, spritzt, kocht und raucht also heiß aus der Erde heraus. Und das riecht eben nicht gut.

Umsonst kann man sich das im Kuirau Park und den Government Gardens, wo vor dem Fachwerksgebäude des Rotorua Museums weißgekleidete Rentner Cricket spielen, ansehen. Spektakulärer und bunter wird es aber natürlich bei der Bezahlvariante „Wai-O-Tapu Thermal Wonderland“, eines von drei Angeboten, für das wir uns schließlich entschieden haben (17.1.).


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