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euteltiere machen viele Dinge ein bißchen anders. Wie allgemein bekannt sparen sie sich etwa eine Plazenta und bringen ihren Nachwuchs in einem sehr frühen, quasi-embryonalen Stadium zur Welt. Da ist es ganz praktisch, daß die Beuteltiermamas eine Hautfalte haben, in dem die kleinen Koalas, Kängurus oder Wombats in Ruhe groß werden können und gesäugt werden.

Das Beutelthierchen auf dem Flughafen in DubaiDenn zur großen Familie der Säugetiere (Mammalia) gehören die Beuteltiere (Unterklasse Metatheria bzw. Marsupialia) entgegen eines landläufigen Irrtums durchaus. Nur eben mit dem Unterschied, daß der Beutel als Kleinkinderstube dient.

Ebenso kaum bekannt ist, dass Beuteltiere ausgesprochen unternehmungs- und reiselustig sind. Der beste Beweis ist das kleine Beutelthierchen (Marsupialia Minor). Von Januar bis Ende Februar 2011 ist es im Land der großen weißen Wolke unterwegs. Zuerst durchreist es kreuz und quer die Nordinsel, im Anschluß wird die Südinsel einmal umrundet. Ab März wird sich das Beutelthierchen dann in Australien umsehen. Zuerst ganz im Süden rund um Adelaide und Melbourne, danach geht es nach Sydney und eventuell hoch bis ans Great Barrier Reef. Anschließend begibt sich der kleine Strolch noch in den tropischen Norden nach Darwin und nach einer langen Zugfahrt mit dem legendären Ghan schaut sich das Beutelthierchen Ende April natürlich auch den Uluru (Ayers Rock) an.

Begleitet wird das Beutelthierchen von Kaya und Marc, die mit ihren zahlreichen Beuteln und Rucksäcken ebenfalls wie Beutelthiere aussehen. Allerdings haben sie kein so kuscheliges Fell. Die beiden sind für die Reiseplanung verantwortlich, sorgen dafür, dass es dem kleinen Beutelthierchen immer gut geht und schreiben alle Erlebnisse hier im Blog nieder.