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aum sind wir eine gute Woche aus Auckland raus, schon weiß ich nicht mehr, wie viele Buchten und Strände ich schon gesehen habe. Dabei waren sie alle bemerkens- und merkenswert! Läge auch nur eine dieser Buchten in Italien, würde ein riesiger Wirbel darum gemacht.

Wie schon angedeutet haben wir unseren ursprünglichen Plan gleich mal umgeschmissen und sind von Auckland aus nicht die Westküste hinauf gefahren, sondern im Osten hoch in den warmen Norden. Klingt komisch, ist aber so, auf der Südhalbkugel eben umgekehrt: Norden = wärmer, Süden = kühler.

Aufregend war natürlich erst einmal, überhaupt das erste Stück mit dem Mietwagen zu fahren, in den wir nach einem etwas umständlichen Abholungsmanöver (aus der Stadt raus zum Flughafen und von dort mit dem Abholservice des Verleihers zum Mietwagenverleiher) erst mittags einsteigen konnten. Es klappte aber alles perfekt, die Automatik war schnell erklärt und schon rollte unser Toyota Corolla Spacio los, links natürlich. Einziges Problem war (und ist) eigentlich, dass der Blinker halt auch an der anderen Seite ist. So stehen wir jetzt manchmal an Kreuzungen und der Scheibenwischer wischt fleißig, bei strahlendem Sonnenschein.


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Wegen der Quartierswahl haben wir nach Auckland ja sofort unsere Routenplanung geändert. Klar war, dass wir zuerst Northland bereisen (also alles nördlich von Auckland), eigentlich wollten wir aber erst die West-, dann die Ostküste machen, was wir nun umgedreht haben. Die Ostküste ist sanfter und so war unser Neuseeland-Einstieg auch ein sanfter, klar ist allerdings jetzt schon: Neuseeland ist (von fast allem) eine Steigerung.

Okay, wir hatten festgestellt, dass es in Neuseeland 12 Stunden später ist, wir also 12 Stunden früher dran sind. Ob wir mit den Jahreszeiten allerdings ein halbes Jahr später oder früher dran sind, das lässt sich wohl schwer beurteilen. Jedenfalls ist es Sommer und folglich heißer (momentan so um die 25 Grad). Hier auf der Nordinsel aber auch deutlich feuchter als bei uns im Durchschnitt, die Luftfeuchtigkeit ist einfach höher, denn hier sind wir schon in beinahe subtropischen Bereichen, es kommt einem zusätzlich also noch wärmer vor. Andererseits ist es aber auch windiger in Neuseeland, sodass man die Wärme und Schwüle ganz gut aushalten kann (wie soll es dann aber noch im „Windy Wellington“ werden?). Wenn es bisher geregnet hat (2-3x), dann auch nicht in dicken Tropfen, sondern eher in einem kurzen Sprühregen wie aus der Sprühflasche, dann war es auch schon wieder vorbei.


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