W

ir waren shoppen! Den Vormittag des 22.1., Samstag, haben wir tatsächlich dazu genutzt, durch die Einkaufsstraße von New Plymouth zu tigern und noch ein Wanderhemd und einen Hut für Marc bei Kathmandu (neuseeländische Marke) zu erstehen.

Dann haben wir uns allerdings in unser Auto geschwungen und auf den Weg vom einen Vulkan zum nächsten nach Osten gemacht, vom Taranaki zum Tongariro. Dazu haben wir den „Forgotten World Highway“ benutzt, der von Stratford nach Taumarunui führt. Toller Name, tatsächlich ist die Route nicht besonders spektakulär und auch nicht verlassener als andere Strecken, landschaftlich aber doch ganz hübsch. Es gibt an den Pässen immer wieder Aussichtspunkte auf Taranaki, die umliegenden Täler und rüber zum Tongariro bzw. Ruapehu. Allerdings war es auf der Fahrt bedeckt und irgendwann fing es an zu regnen, sodass man leider wirklich keine gute Sicht hatte.


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G

lühwürmchen glühen. In Neuseeland glühen Glühwürmchen praktischerweise an Höhlendecken, sodass man sie den ganzen Tag lang  und nicht nur nachts bestaunen kann. Und obwohl wir schon einige wenige Glühwürmchen in der Karangahake Gorge gesichtet haben, glühen sie offenbar ganz besonders gerne in den Höhlen rings um Waitomo.

Auch sonst haben diese Glowworms (Arachnocampa luminosa) nicht besonders viel mit europäischen Glühwürmchen zu tun. Sie können nicht fliegen, sondern sind Larven, die an Höhlendecken kleben und dort lange klebrige Fäden spinnen, die herunterhängen. Dann glühen sie, in Gruppen, damit in die Höhle fliegende Insekten glauben den Sternenhimmel über sich zu haben und hinfliegen. Sie verheddern sich und werden von den Glowworms gefressen. Nicht besonders romantisch. Fressen müssen sie aber, denn einmal verpuppt und als Fliege geschlüpft zeugen sie nur weitere Glowworms und sterben bald: sie können als „fertiges“ Insekt nicht fressen, denn sie besitzen keinen Mund!


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K

aum sind wir eine gute Woche aus Auckland raus, schon weiß ich nicht mehr, wie viele Buchten und Strände ich schon gesehen habe. Dabei waren sie alle bemerkens- und merkenswert! Läge auch nur eine dieser Buchten in Italien, würde ein riesiger Wirbel darum gemacht.

Wie schon angedeutet haben wir unseren ursprünglichen Plan gleich mal umgeschmissen und sind von Auckland aus nicht die Westküste hinauf gefahren, sondern im Osten hoch in den warmen Norden. Klingt komisch, ist aber so, auf der Südhalbkugel eben umgekehrt: Norden = wärmer, Süden = kühler.

Aufregend war natürlich erst einmal, überhaupt das erste Stück mit dem Mietwagen zu fahren, in den wir nach einem etwas umständlichen Abholungsmanöver (aus der Stadt raus zum Flughafen und von dort mit dem Abholservice des Verleihers zum Mietwagenverleiher) erst mittags einsteigen konnten. Es klappte aber alles perfekt, die Automatik war schnell erklärt und schon rollte unser Toyota Corolla Spacio los, links natürlich. Einziges Problem war (und ist) eigentlich, dass der Blinker halt auch an der anderen Seite ist. So stehen wir jetzt manchmal an Kreuzungen und der Scheibenwischer wischt fleißig, bei strahlendem Sonnenschein.


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