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as macht das Beutelthierchen eigentlich die ganze Zeit? Meistens ja eher wenig, es hängt vorwiegend faul herum. An meinem Rucksack nämlich, wo es sämtliche Wanderungen und Ausflüge ganz bequem mitmacht. Ansonsten isst das Beutelthierchen gerne. Es geht mit Vorliebe in riesigen Supermärkten einkaufen, stopft sich Berge von interessanten Lebensmitteln in seinen Beutel, um sich dann den Bauch damit vollzuschlagen. Ganz schön verfressen ist so ein Thierchen, kann ich euch sagen, und es ist nicht immer ganz einfach, mit so jemand Anspruchsvollem und Gefräßigem unterwegs zu sein!

Da „Beutelthierchen“ mit B beginnt, trinkt das Thierchen natürlich besonders gerne Bier, ist ja klar. Sein Ziel war, sämtliche neuseeländischen Biersorten durchzuprobieren, da wusste es aber noch nicht, wie viele es davon gibt. Ein paar von den bekanntesten (Tui: naja, Lion Red: naja, Monteith’s: ja!) hat es aber schon durch und bei diesen „Großbrauereien“ ist bisher Speight’s mit seinem Gold Medal Ale oder auch mit dem Old Dark 5 Malt Ale, dem Summit oder Distinction eindeutiger Sieger. Gerade waren wir ja in Dunedin auf der Südinsel (Bericht folgt), Produktionsort der Biere von Speight’s, nach eigenen Angaben „The Proud of the South“.


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Wegen der Quartierswahl haben wir nach Auckland ja sofort unsere Routenplanung geändert. Klar war, dass wir zuerst Northland bereisen (also alles nördlich von Auckland), eigentlich wollten wir aber erst die West-, dann die Ostküste machen, was wir nun umgedreht haben. Die Ostküste ist sanfter und so war unser Neuseeland-Einstieg auch ein sanfter, klar ist allerdings jetzt schon: Neuseeland ist (von fast allem) eine Steigerung.

Okay, wir hatten festgestellt, dass es in Neuseeland 12 Stunden später ist, wir also 12 Stunden früher dran sind. Ob wir mit den Jahreszeiten allerdings ein halbes Jahr später oder früher dran sind, das lässt sich wohl schwer beurteilen. Jedenfalls ist es Sommer und folglich heißer (momentan so um die 25 Grad). Hier auf der Nordinsel aber auch deutlich feuchter als bei uns im Durchschnitt, die Luftfeuchtigkeit ist einfach höher, denn hier sind wir schon in beinahe subtropischen Bereichen, es kommt einem zusätzlich also noch wärmer vor. Andererseits ist es aber auch windiger in Neuseeland, sodass man die Wärme und Schwüle ganz gut aushalten kann (wie soll es dann aber noch im „Windy Wellington“ werden?). Wenn es bisher geregnet hat (2-3x), dann auch nicht in dicken Tropfen, sondern eher in einem kurzen Sprühregen wie aus der Sprühflasche, dann war es auch schon wieder vorbei.


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