Seen, Bäume und ein langer Pier im Süden von Perth // Australien Tag 11

 In Tagebuch

Gestern hatten wir Stromatolithen, heute Thromboliten. Tatsächlich ist das etwas sehr Ähnliches (Bakterienkolonien, die aussehen wie Steinhügel und Sauerstoff produzieren), die Thromboliten im Lake Clifton im Yalgorup Nationalpark sehen aber doch noch etwas beeindruckender aus. Mehr und größer, das ist ja meistens gut. Außerdem führt ein Holzsteg ein bisschen über den See, sodass man sich die lebenden Steine wirklich gut anschauen kann.

Bäume wollten wir heute auch sehen, zumindest war das unser fester Vorsatz für den Tuart Forest Nationalpark. Wir mussten aber feststellen, dass es in Süd-West-Australien mit den Nationalparks gar nicht so einfach ist. Sie sind oft unzusammenhängend mit mehreren Zugängen und schlechter Beschilderung. Die Tuarts sind eine mächtige Eukalyptussorte mit hellen Stämmen, wo nun allerdings der größte Tuart im Wald steht, haben wir nicht herausgefunden. Trotzdem sind wir kreuz und quer durch die Parkteile gefahren und haben auch eine kurze Wanderung gemacht. Die beschäftigte sich aber mit Possums (nachtaktiv und für uns somit am Vormittag uninteressant), leider gab es so gut wie keine Informationen zu den Bäumen. Trotzdem ein schöner Spaziergang durch den duftenden Wald.

Busselton noch weiter im Süden Westaustraliens ist vor allem für seinen Pier bekannt. Wir spazierten nicht über den Busselton Jetty, der mit 2 km Länge der längste (Holz-)Pier der Welt ist, sondern begnügten uns mit der Ansicht vom Ufer aus. Hübsch ist es hier an der Küste!

Die Geographe Bay ist eine sehr beliebte Ferienregion, vor allem für die Sommerferien. Jetzt ist also schon Nachsaison und so sind die vielen, vielen Campingplätze halb leer. Wir pickten uns einen angenehmen Campground in Busselton heraus und wuschen da mal wieder Wäsche. Außerdem trafen wir hier ein deutsches Paar wieder, das zeitgleich mit uns schon in Exmouth und Cervantes auf denselben Campingplätzen übernachtet hatte. Bei so vielen Zufällen und Ähnlichkeiten bei der Reiseroute musste Marc die beiden natürlich ansprechen. Und so wurde es ein sehr nettes, langes Gespräch, bei dem wir fast unser Abendessen vergaßen.

Tagebuchprotokoll vom 15. März 2018
Gefahrene Distanz: 196 Km
Gelaufene Distanz: 3,5 Km
Unterkunft: RAC Holiday Park, Busselton
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