Felsige Küste, Eukalpytuswälder und ein australisches BBQ // Australien Tag 12

 In Tagebuch

Meer und Strände haben wir heute, zwei Tage vor dem Rückflug, nochmal in allen Varianten genossen. Weiße Badebuchten und stürmische Fluten an den Felsen, es war alles dabei, Bei angenehmen 22 Grad haben wir uns selbst nicht in die Wellen gestürzt, trotzdem haben wir die Zeit am Meer ausgekostet.

Meelup Beach, Eagle Beach, Shelley Beach und Bunker Bay reihen sich an der Geographe Bay zwischen Busselton und dem Cape Naturaliste aneinander. Einmal gibt es feinen Sandstrand, einmal große Felsen mit rötlichen Felsen, die eine schöne Kulisse abgeben. Am Cape Naturaliste selbst steht ein Leuchtturm (gegen Eintritt zu besichtigen) und man kann mehrere Wanderungen machen. Einen längeren Rundwanderweg sind wir hier auch gegangen, teils auf sandigem Grund durch Buschwerk, an einer Stelle bis auf eine hölzerne Aussichtsplattform am Meer, von der aus man zu bestimmten Jahreszeiten Wale beobachten kann (im März aber nicht).

Um diese Landspitze herum an der anderen Seite befindet sich dann der Sugarloaf Rock, wo Wind und Wellen wieder heftiger wüten. Unser kleines Picknick mit Tisch und Stühlen am Parkplatz fanden einige Spaziergänger jedenfalls bemerkenswert und malerisch. Anschließend ging es zu den etwas südlicher gelegenen Canal Rocks, wo sich das Meer einen Kanal zwischen Felsen hindurch gebahnt hat. Eine wirklich schöne und beeindruckende Stelle!

Erst jetzt trennten wir uns vom Meer und kamen durch das Weinanbaugebiet um Margaret River zu den Bäumen: Im Boranup Karri Forest fuhren wir den 14 km langen, eindrucksvollen „Boranup Drive“ durch diesen hundertjährigen Karri-Wald hindurch. Karris sind hübsche, hier bis zu 50 m hohe Eukalypten, die sich im März gerade schälen und dabei ihre beige-goldenen, teils sogar gelben bis orangenen glatten Stämme zeigen.

Der Ort Augusta liegt quasi an einer Sackgasse ganz im Süden dieses Zipfels des australischen Kontinents. Weil in der Umgebung aber ansonsten auch kein anderer Ort ist, fuhren wir trotzdem hin. Immerhin gibt es in bzw. bei Augusta zwei oder drei Campingplätze. Wir entschieden uns für den kleinen “Munday Campground”, der erstens ganz neu und ziemlich luxuriös ist, zweitens aber einen wirklich charmanten, netten und kommunikativen Besitzer und Chef hat. Nachdem wir noch kurz den örtlichen Supermarkt aufgesucht hatten, benutzten wir hier zum ersten und einzigen Mal den angebotenen BBQ – die Grillplatte aus Edelstahl, die es so gut wie überall in Australien gibt. In der Dämmerung zeigte uns Mister Munday auch noch die Kängurus, die im benachbarten Weinberg ihr Abendessen suchten. Alles sehr beschaulich und sehr australisch.

Tagebuchprotokoll vom 16. März 2018
Gefahrene Distanz: 181 Km
Gelaufene Distanz: 7 Km
Unterkunft: Munday Campground, Augusta
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Wenn wir nicht hier sind, dann sind wir auf dem Sonnendeck. Oder am Strand. Auf nette Anfragen per Mail reagieren das Beutelthierchen und sein Team aber schnellstmöglich.

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